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Falscher Eifer

Ich erlebe mich als Mensch, der vorgelebte Verhaltensweisen anderer Menschen kritisch beobachtet und nur selten für sich ausprobiert oder gar übernimmt. Es ist sicher so, dass ich durch diese distanzierte Haltung nicht nur statistisch weniger Chancen auf Mitmenschlichkeit habe, sondern auch für meine Mitmenschen eine ungewohnte Ausstrahlung habe, die sie nicht anziehend finden.

Als Reflex hierauf neige ich zuweilen dazu, mit falschem Eifer um meine Mitmenschen zu werben. Das Projekt Staunberater kann auch hieraus entstanden sein. So genau weiß ich das nicht.

Eben hatte ich folgenden Einfall: Das Universum hält alles Wissen und jede Hilfe bereit. Es geht nur darum, das abzurufen, was einem zu fehlen scheint. Ich habe nicht die Aufgabe anderen Menschen nahe zu legen, was sie abrufen sollten. Vielmehr ist meine Aufgabe auf Nachfrage Optionen zu eröffnen, wie das Wissen des Universums angezapft werden kann.

Wenn ich im Universum nach Wissen für meine Bedürfnisse forsche, dann kann ich echten Eifer entwickeln. Wenn ich mir aber anmaße andere Menschen darauf zu orientieren, dann bin ich auf dem Holzweg. Ich habe keine Entscheidungen für andere Menschen zu treffen. Wenn meine Mitmenschen meine Angebote nicht annehmen mögen, dann ist das deren Entscheidung, in die ich mich nicht einzumischen habe.

Meine Aufgabe besteht nicht darin andere zu beglücken, sondern mich selbst. Wenn das andere Menschen ansteckt, ist es gut.

Letzte Bearbeitung: 27.03.2017, 21:03

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