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Esperanto, ein Nischenphänomen?

Wir sind darauf trainiert eher die Dinge zu akzeptieren, die von großen Mehrheiten akzeptiert scheinen. Leider kommt dabei heraus, dass wir tatenlos zuschauen, wie eine Minderheit die Mehrheit zu hemmungslosem Konsum verführt, der wiederum die Lebensgrundlagen aller Wesen gefährdet. Dass sich dabei auch die Verführer dem Untergang der Welt nicht entziehen können, tröstet wenig. Ich sehe kaum Anzeichen für ein Abwenden der Katastrophe seitens besagter Verführer.

Weit verbreitet scheint auch die Haltung zu sein, dass jeder einzelne Mensch nichts ausrichten könne. Vergessen wir nicht, dass wir in der Schule zu kaum mehr als Konsum- und Arbeitsmarktwesen erzogen wurden. Bevor die Klimakatastrophe zuschlägt, wird auf alle Fälle zumindest hierzulande der Arbeitsmarkt in der heutigen Form zusammenbrechen. Arbeit wird mehr und mehr vom Geldverdienen entkoppelt werden. Kreatives Arbeiten ist schon heute wichtiger denn je. Dabei muss auch das Bewusstsein wachsen, dass Arbeits- und Verantwortungsteilung nur per Kommunikation zwischen den beteiligten Menschen funktioniert. Da Wirtschaften immer internationaler stattfindet, werden wir wohl bald nicht mehr nur mit Bauchnabelschau und nach dem American Way of Life weitermachen können.

Es kommt nicht darauf an, ob das Werkzeug Esperanto ein Nischenphänomen ist und man ruhig abwarten könne mitzumachen bis es sich zu einem Massenphänomen entwickelt hat. Der demokratische internationale Handlungsbedarf wird immer größer auch wenn man versucht, sich herauszuhalten. Lasst uns nicht warten, bis es zu spät ist.

Letzte Bearbeitung: 30.11.2016, 17:18

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